Leserbrief von Erich Lauscher – AN 29. Aug. 2014 „Sehe Nachteile für Mensch und Umwelt“

Unter dem Titel: „Sehe Nachteile für Mensch und Umwelt“ veröffentlichen die Aachener Nachrichten einen Leserbrief von Herrn Erich Lauscher, in dem insbesondere die negativen lokal-klimatologischen Folgen einer Bebauung der Dreiecksfläche Eselweg beschrieben werden. So schreibt Herr Lauscher:

„[…] Die Umweltbewertung zum FNP stützt sich auf ein von der Stadt im Jahr 2000 beauftragtes Gutachten der RWTH Aachen, in dem die Kaltluftströme im Beverbachtal untersucht wurden. Mit dem Ergebnis, dass sie unverzichtbar für das Klima im Frankenberger Viertel bis hin zum Adalbertsteinweg sind. […] Das Gutachten stellt fest, dass das fragliche Gebiet wegen der Nähe zum Frankenberger Viertel und wegen der Flächengröße einen unverzichtbaren Anteil an der gesamten Kaltluftproduktion dieses Tales hat. Sorgen um das städtische Klima sind angebracht, sollten dazu auch noch andere klimatisch wichtige Bereiche wie Grauenhofer Weg und Forst/Adenauerallee bebaut werden.[…]“

Den kompletten Artikel kann man in der Print- und Onlineausgabe der Aachener Nachrichten vom 29. Aug. 2014 lesen

Leserbrief von Caroline Reinartz – AN 23. Aug. 2014 „Immobilien-Monopoly beginnt bereits“

Frau Caroline Reinartz bezieht sich in ihrem Leserbrief einen Leserbrief des ehemaligen SPD-Ratsherrn Jürgen Bartholomy und betont die Wichtigkeit von Bürgerinitiativen als wichtiges demokratisches Gut. Weiter führt Frau Reinartz aus:

„[…] dass wir nicht nur in Aachen gar keine echte Wohnungsnot haben, sondern nur Mangel an bezahlbarem preiswerten Wohnraum. […] Auch in Aachen und im Umkreis gibt es genug ungenutzte Brachflächen und Bestandsobjekte sowohl im Wohnungs- wie im Gewerbebereich, die durch zeitgemäße Sanierung und Modernisierung absolut ausreichend den Wohnbedarf für alle decken, anstatt immer neue Freiflächen auszuweisen.“

Der Erwirtschaftung von Gewinnen auf Kosten der Allgemeinheit entgegnet Frau Reinartz wie folgt:

„[…] Revitalisierung von Bestandsobjekten und Brachflächen ist die Lösung und nicht weiterer Flächenfraß, der vor allem nur kommerziellen Projektentwicklern finanzielle Vorteile verschafft, aber unsere Freiflächen kaputt macht […]“.

Den kompletten Artikel kann man in der Print- und Onlineausgabe der Aachener Nachrichten vom 23. Aug. 2014 lesen

Leserbrief von Catharina Lefebvre – AN 22. Aug. 2014 „Bereits 3000 Unterschriften gesammelt“

Unter dem Titel: „Bereits 3000 Unterschriften gesammelt“ beteiligt sich Frau Catharina Lefebvre mit einem Leserbrief an der Diskussion um Wohnbauflächen auf der Beverau im neuen Flächennutzungsplan und betont, dass bei einer Unterstützung der Bürgerinitiative durch 3000 Unterschriften nicht von den Interessen einiger weniger Anwohner gesprochen werden kann. Dann geht Frau Lefebvre auf die Argumente der Bürgerinitiative Beverau ein und schreibt:

„[…]Jedenfalls nach dem städtischen Klimagutachten von 2001 ist auch die Dreiecksfläche südwestlich des Eselswegs für die Kaltluftentstehung von besonderer Bedeutung. […]Das zitierte Gutachten rät jedenfalls von jeglicher Änderung der Situation mit großem Nachdruck ab.“

Weiter merkt Frau Lefebvre an:

„[…]Abgesehen davon attestiert auch das Umweltamt im Fall einer Bebauung eine erhebliche Auswirkung auf die Umwelt und das Schutzgut Mensch! Und dies gilt auch bei der „Verkleinerung“ auf die Dreiecksfläche im Umfang von ca. 100 000 Quadratmetern. Auf der anderen Seite ist doch fraglich, ob ein so weitreichender Wohnbauflächenbedarf tatsächlich besteht und ggf. nicht schon durch die Schaffung anderer Baugebiete außerhalb von Landschaftsschutzgebieten bedient werden kann.“

Den kompletten Artikel kann man in der Print- und Onlineausgabe der Aachener Nachrichten vom 22. Aug. 2014 lesen

Leserbrief von Georg Henning de Weerth – AN 30. Jul. 2014 Titel „Höhere Gefahr einer Überschwemmung"

Herr Georg Henning de Weerth wendet sich in seinem Leserbrief gegen eine Bebauung der Wiese im Landschaftsschutzgebiet Beverau und betont neben des Aspekten des Landschaftsschutzes und der direkten negativen Auswirkungen auf die Umwelt und das Naherholungsgebiet insbesondere die schon jetzt kritische Situation des Hochwasserschutzes:

„[…] Eine Versiegelung der Dreiecksfläche hätte jedoch eine weitere Folge, die letztlich jeden Aachener aufhorchen lassen sollte. Nach neueren Hochwasserberechnungen reicht die Kapazität des auf dem Gelände des Aachener Tierparks betriebenen Hochwasserrückhaltebeckens Beverbach schon jetzt nicht voll aus, um außergewöhnlichen Hochwasserereignissen zu begegnen. Die Gefahr einer Überschwemmung im Frankenberger Viertel würde durch das geplante Baugebiet am Eselsweg signifikant erhöht. Zwingende Folge wäre die kostenaufwendige Erneuerung der Hochwasserschutzmaßnahmen …“

Den kompletten Artikel kann man in der Print- und Onlineausgabe der Aachener Nachrichten vom 30. Jul. 2014 lesen

2700 Unterschriften und 400 Eingaben gesammelt

Liebe Mitstreiter und Unterstützer,

zum Stichtag 01.08.2014 wurden durch die Bürgerinitiative zum Schutz des Landschaftsschutzgebietes Beverau 2700 Unterschriften von Gegnern der geplanten Umwandlung in Bauland gesammelt. Außerdem haben uns 400 Bürger eine Eingabe übergeben. Bedenkt man die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit, sowie die ferienbedingten Besonderheiten, stellt dies eine überragende Resonanz dar. Vielen Dank an alle Unterstützer! Die Unterschriften und Eingaben haben wir, gemeinsam mit unserer Gesamtstellungnahme, der Stadt Aachen am 01.08.2014 übergeben.

"Die Woche in Aachen" Artikel Aachener Zeitung vom 26.07.2014

"Halbzeitanalyse - von Baustellen, Protesten und Konzerten"

Artikel von Albrecht Pelzer

In der Ausgabe der Aachener Zeitung vom Samstag 26.07.2014 kommentiert Autor Albrecht Pelzer:

"... Da ist zum Beispiel die anhaltende Diskussion um den neuen Flächennutzungsplan der Stadt. Die Proteste auf der Beverau gegen eine mögliche Bebauung werden heftiger. Bereits 1500 Unterschriften wurden gesammelt, Tendenz steigend. Kritik wird auch daran laut, dass die Stadtplaner vorhandene Brachflächen - zum Beispiel Kasernen - nicht für Wohnbebauung vorbereiten. Stattdessen begebe man sich aufs Grün. Quasi ohne Not. Nach der Sommerpause wird die Politik wohl Stellung beziehen (müssen). Und es ist durchaus denkbar, dass die jetzt Protestierenden Erfolg haben werden. Erste Hinweise aus den Reihen der Ratsfraktionen gibt es bereits...."

Der gesamte Artikel ist in der Printausgabe der Aachener Zeitung auf Seite 15 zu lesen.

Unterschriftenlisten & Ende Eingabefrist

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Liebe Mitstreiter und Unterstützer,

bitte denkt daran, die noch nicht wieder eingesammelten Unterschriftenlisten aus Geschäften, Arztpraxen, usw. bis morgen Abend einzusammeln und sie bei unserem Sprecher Lutz Dechamps, Adenauerallee 135, 52066 Aachen in den Briefkasten zu werfen. Nur so ist gewährleistet, dass das gesamte Unterschriftenpaket von uns am 01.08.2014 der Stadt Aachen übergeben werden kann.

Außerdem möchte ich bei dieser Gelegenheit noch einmal erinnern, dass die Frist zur Eingabe von Fragen und Änderungsvorschlägen bezüglich der Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes Beverau in einer Baulandfläche am Donnerstag, den 1. August 2014 endet. Bis zu diesem Zeitpunkt kann jeder Bürger der Stadt Aachen per E-Mail an die Adresse: flaechennutzungsplan@mail.aachen.de seine Meinung, Fragen und Änderungsvorschläge bezüglich des Flächennutzungsplans schicken. Machen Sie von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Jede Eingabe ist wichtig und unterstützt unser Vorhaben, das Landschaftsschutzgebiet für die Allgemeinheit zu erhalten.

Partnerseite "Erhaltet das Schönthal" online

www.erhaltet-das-schoenthal.de Bild der Planung.png

Unter der Adresse www.erhaltet-das-schoenthal.de finden sich Informationen mit dem Schwerpunkt zum Planungsgebiet AM-WO-05 des Vorentwurfs zum Flächennutzungsplan.

Bürger aus Forst und Lintert sowie Anwohner der Straßen Adenauerallee und Lintertstraße fordern eine Rücknahme der Pläne zur Umwandlung der Flächen in Bauland. 

Da es beiden Bürgerinitiative um den Erhalt des gesamten Landschaftsschutzgebietes geht, unterstützen sich die beiden Interessengruppen gegenseitig im dem Ziel, eine Änderung des bisherigen Flächennutzungsplans zu vereiteln und der Bevölkerung der Beverau ihr angestammtes Naherholungsgebiet zu erhalten.

Zeitungsartikel Aachener Zeitung vom 24.07.2014

"Schon 1500 Unterschriften gegen Baupläne am Eselsweg"

So titelt Autor Matthias Hinrichs in einem Zeitungsartikel der Aachener Zeitung vom 24. 07.2014.

Im weiteren Text heißt es, dass die Kernaussage des Masterplans 2030 der Stadt Aachen, nämlich den Erhalt wohnortnaher Erholungsgebiete, durch das Sammeln von bislang 1500 Unterschriften von den betroffenen Bürgern der Beverau unterstüzt wird.Im weiteren Artikel heißt es:

"> Dennoch habe die Verwaltung bei der ersten Offenlage des neuen Flächennutzungsplans ein fatales Szenario zur Errichtung von bis zu 350 Wohneinheiten jenseits des Eselswegs entwickelt.> "

Aus der Aachener Politik kommen von der Partei die Grünen und der CDU erste Signale hinsichtlich eines Erhalts des Lanschaftsschutzgebietes:

"> Durchaus denkbar, dass die Bürger damit die eine oder andere offene (Fraktions-)Tür einrennen. So habe der Grünen-Ratsherr und Planungsexperte Michael Rau bereits bekundet, dass seine Partei sich für den Erhalt der Freifläche einsetzen werde, berichtet Irma von Agris. Und auch Harald Baal, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des städtischen Planungsausschusses, steht dem Bauvorhaben mehr als skeptisch gegenüber. „Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass dort eine Bebauung möglich sein wird“, sagte Baal der AZ.> "

Den kompletten Artikel kann man in der Print- und Onlineausgabe der Aachener Zeitung vom 24.07.2014 lesen

Die Frist für Eingaben läuft am 01. August 2014 aus !

Schreiben

Liebe Mitstreiter und Unterstützer,

bitte beachten Sie, dass die Frist zur Eingabe von Fragen und Änderungsvorschlägen bezüglich der Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes Beverau in einer Baulandfläche am 1. August 2014 endet. Bis zu diesem Zeitpunkt kann jeder Bürger der Stadt Aachen per E-Mail an die Adresse: flaechennutzungsplan@mail.aachen.de seine Meinung, Fragen und Änderungsvorschläge bezüglich des Flächennutzungsplans schicken. Machen Sie von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Jede Eingabe ist wichtig und unterstützt unser Vorhaben, das Landschaftsschutzgebiet zu erhalten.

Am Samstagvormittag, den 26.7.2014, werden auch wieder einige Mitglieder unserer Bürgerinitiative am  auf dem Neumarkt im Frankenberger Viertel zu Fragen und Informationen zur Verfügung stehen.

Blogpost : "Kastrierung am Eselsweg - Was ist hier im Busch ?"

In einem Blogpost auf der Seite http://www.markus-mohr.info kritisiert Ratsherr Markus Mohr (AfD) die Pläne der Stadt Aachen, Teile des Landschaftsschutzgebietes Beverau in Bauland umzuwandeln:

"Auch beim Eselsweg werden wieder Bürger die Zerstörung der Natur stoppen müssen. Der Vorschlag aus dem Dezernat von Frau Nacken (Bündnis 90/ Die Grünen) stößt auf heftigen Widerstand. Heiner Hautermans berichtet in den Aachener Nachrichten ausführlich über die neu gegründete „Bürgerinitiative Eselsweg – Beverau“. Den Grundstein für den bürgerlichen Widerstand legte Lutz Dechamps. Auf der Internetseite der Bürgerinitiative stellt er vielfältige Informationen zu dem Thema bereit. Vielen Aachenern ist der Naturschutz am Eselsweg ein echtes Herzensanliegen. Die Facebookseite der Initiative kam innerhalb von 2 Wochen auf über 500 Unterstützer."

Nach der Aufforderung an die Bürgen, sich gegen die Umwandlung auszusprechen und die Verwaltung der Stadt Aachen anzuschreiben, führt M.Mohr weiter aus:

"Wenn das nicht fruchtet wird es an den Ratsleuten liegen den Irrsinn zu stoppen. AfD-Ratsfrau Mara Müller machte ihren Standpunkt schon mal klar „Der Plan, solche Erholungsgebiete und Freiflächen in Aachen zuzubauen, ist unverantwortlich!“ Andere Parteien halten sich bei dem Thema noch immer bedeckt."

Zeitungsartikel Aachener Zeitung vom 09.07.2014

Autor Stephan Mohne beginnt mit der allgemeinen Erläuterung der Aufgabe eines Flächennutzungsplans: Der Flächennutzungsplan (FNP) "...schreibt die Ziele der Entwicklung jedes Quadratmeters Boden der insgesamt 160,83 Quadratkilometer umfassenden Fläche der Stadt Aachen fest. Wo sollen neue Wohngebiete entstehen, wo will man Gewerbe ansiedeln, wo beides gleichzeitig, wo ist Platz für Landwirtschaft, wo für Wald und Grünflächen?"

Zitiert wird Wolfram Günther, Abteilungsleiter im Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehr mit den Worten "Aachen ist stark verdichtet und mit seiner Talkessellage empfindlich."

Im weiteren Verlauf geht der Artikel auf das Anliegen der Bürgerinitiative Eselsweg-Beverau näher ein: "Einige Flächen bergen reichlich Konfliktpotenzial. Dazu gehört ein knapp 200 000 Quadratmeter großes Areal im Bereich Beverau im Landschaftsschutzgebiet zwischen dem Eselsweg, der die Adenauerallee und den Nellessenpark verbindet, und der Dr.-Leo-Löwenstein-Kaserne (früher Gallwitz-Kaserne). Heute wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt. Doch es gibt die Idee, dort im FNP Flächen für Wohnbebauung auszuweisen. Zunächst war sie sogar noch größer vorgesehen mit einem „Abstecher“ entlang der Adenauerallee. Im aktuellen Vorentwurf sind die Alternativen Landwirtschaft oder Wohnen eingezeichnet. Letztere Variante treibt die Anwohner auf die Barrikaden. Nach der Vorstellung der Pläne bei einer öffentlichen FNP-Anhörung hat sich umgehend eine Bürgerinitiative gegründet. Deren Sprecher Lutz Dechamps und Irma von Agris erklären verärgert: „Die Beverau ist die Luftpumpe von Aachen. Wenn diese Luftzufuhr unterbrochen wird, dann hat das immense Folgen für das lokale Klima."

Der ganze Artikel ist in der Print- und Onlineausgabe vom 09.07.2014 zu finden.

Zeitungsartikel Aachener Nachrichten vom 01.07.2014

"Bürger kämpfen gegen Bebauung auf der Beverau"

In dem Artikel wird unter einem Bild des Eselsweges (mit dem dtl. zu erkennnenden Schild des Landschaftsschutzgebietes) geschrieben :

"Kämpfen für den Erhalt dieses schönen Zwickels Aachens am Beginn des Eselsweges nahe der Adenauerallee: Irma von Agris mit Riesenschnautzer Arek sowie Lutz Dechamps."

Im weiteren geht der Artikel auf die Sorgen der Bürger hinsichtlich einer Umwandlung des Landschaftsschutzgebietes ein:

"..."Die Wildgänse landen hier, der dort der Storch steht hier, und hier lassen die Kinder ihre Drachen fliegen", sagt Irma von Agris energisch. Energisch deswegen, weil sie das grüne Refugium auf der Beverau Bauabsichten bedroht sieht. ..."

 

Zur Problematik des Landschaftsschutzgebietes führt Lutz Dechamps - Sprecher der Bürgerinitiative Eselsweg - Beverau aus:

"... Es handele sich bei dem Weideland um ein seit Jahrzehnten bestehendes Landschaftsschutzgebiet, das 1986 festgelegt worden sei, „zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und der Nutzungsfähigkeit der Naturgüter; insbesondere zum ökologischen Ausgleich in einem Siedlungszentrum; wegen der Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes; und wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung insbesondere zur Sicherung von Freiflächen im Stadtgebiet“. Sprecher Dechamps: „Warum diese Zielsetzungen heute keinen Bestand mehr haben sollen, erschließt sich vielen Bürger nicht einmal ansatzweise.“..."

Der ganze Artikel ist in der Print- und Onlineausgabe vom 01.07.2014 zu finden.